Gassenlichter

Installation zur Retrospektive des Festivals Perspectives von Lydia Kaminski und Philipp Neumann

 

Vorverkaufsstelle Festival Perspectives

25.Mai – 10.Juli 2017 

 

40 Jahre Festival Perspectives, 40 Jahre deutschfranzösische Bühnenkunst in Saarbrücken. Viele Momente, Stücke und Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben. Gassenlichter ist ein Einblick in verschiedene Perspektiven vor und hinter den Kulissen eines lebendigen Festivals, das nicht nur die Entwicklung des fran- zösisch- und deutschsprachigen Theaters, sondern auch eine Idee zur kultu- rellen Weiterentwicklung einer Stadt aufzeigen konnte. Kann diese lange Zeit deutsch-französischer Zusammenarbeit auch eine Vision für ein weiteres Beste- hen europäischer Werte liefern?

Das Festival hat kleine und große Geschichten zu erzählen, bekannte und unbe- kannte.
In der Installation „Gassenlichter“ kommen einige Protagonisten und Zeitgenos- sen bis zu den ersten Tagen des Festivals zu Wort. Sie sprechen über ihre Ein- drücke und darüber, was dieses Festival für sie und ihre Stadt bedeutet. Es geht um Stücke, Spielorte und grenzbefreite Zusammenarbeit in Europa.

Gassenlichter ist eine Auftragsarbeit im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums des Festivals.
In zwei weiß ausgekleideten Räumen ndet eine Resise durch die Erlebnisse und Höhepunkte des Festvals statt. Künslerische Leiter von der ersten Stunde bis zum Jahr 2017 kommen ebenso zu Wort, wie die Menschen hinter den Kulissen und Zuschauer des Festivals..

Auf 20 Barco Vorschaumonitoren mit eigenen Lautsprechern schildern die Protagonisten von ihren Erfahrungen. Der Besucher der Ausstellung kann selbst entscheiden wo in dem Wald von Monitoren und Stimmengewirr er verweilen und welche Geschichte er ganz sehen und lauter drehen möchte.

So entsteht für jeden ein individueller Eindruck, so wie auch 40 Jahre eines deutsch-französischen Festivals sehr individuelle Ereignisse zu erleben hatte.

Die Grenznähe und die heutige Situation Europas erlauben auch einen Rückblick auf 40 Jahre Europa oder darauf welchen Einfluss Kultur auf das gegenseite Verstehen innerhalb Europas haben kann. 

Das brachliegende Gelände einer ehemaligen Farbenfabrik wird zum legendären Zentrum einer Szene junger Kulturschaffender, bis das Gelände von einem Investor gekauft wird und geräumt werden muss. 

Auf den ersten Blick scheint das Gelände der alten Becolin Farbenfabrik am Römerkastell eine Industrieruine am Rande der Stadt zu sein. Erst beim Betreten des Geländes oder in Nächten, wenn der achtzigjährige Riese aus Beton und Stahl unter den Bässen elektronischer Musik ächzt und brummt, wird klar, dass er eine neue Funktion gefunden hat. 

Eine Gruppe junger Menschen hat den Standort zum Zentrum ihres Schaffens gemacht. Sie haben schlaflose Nächte und Jahre voller Arbeit investiert, um dort ihre Visionen zu verwirklichen. Sie bauen Veranstaltungen mit den Namen „Atelier Bizarre“ oder „Bon Voyage“ zu denen tausende junge Menschen kommen, um sich von der Magie des Ortes berauschen zu lassen. 

Durch den Kauf des Geländes scheint der Traum auf seinem Höhepunkt zu zerplatzen. 

Während der letzten Monate vor dem Abriss taucht die Kamera zum Soundtrack heller Nächte durch den Alltag innerhalb der alten Mauern und beobachtet den Auf- und Abbau von Illusionen. 

Ende und Anfang

Ausstellung für Videokunst von Lydia Kaminski und Philipp Neumann

Von 22.09.16 bis 9.10.16 sind Film- und Videoarbeiten von Lydia Kaminski und Philipp Neumann im Stadtmuseum Kaufbeuren zu sehen. Die dreiteilige Arbeit "Metamorphose", "So Far" und die neuste Videoarbeit "Künstler" werden gezeigt. Die Ausstellung findet im Rahmen der "Filmzeit Kaufbeuren" und dem Buronale Videokunstpreis statt, der dieses Jahr an "So Far" vergeben wurde.

E-Werk Saarbrücken

21.-30. Mai 2015

 

Metamorphose ist eine Gemeinschaftsarbeit von Philipp Neumann und Lydia Kaminski.

Die Installation war im E-Werk im Rahmen des deutsch- französischen Festivals Perspectives in Saarbrücken zu sehen.

Die Industrie bildet den wirtschaftlichen Motor einer Region und hat gleichzeitig Einfluss auf die soziale und kulturelle gesellschaftliche Entwicklung. 

Wenn ein Industriezweig stirbt oder der sonstige Nutzen eines Gebäudes nicht mehr gegeben ist, wird auch das Bauwerk selbst zu einer sinnentleerten Hülle.

Die Bauten fungieren als Zeitzeugen, Mahnmal oder Denkmal. Ihre Entfernung würde einen massiven finanziellen Aufwand und gleichzeitig Identitätsverlust bedeuten.

Die Suche nach einer neuen Funktion füllt die Gebäude oft mit einer temporären Nutzung.

Die Installation beschäftigt sich mit dem Aspekt der Umnutzung in Bezug auf die Identität einer Region. 

Was ist regionale Identität?

 

"Bis hierher"

 

Juli 2015

Abschlussfilm Social Design

 

So far ist ein handgezeichneter Stopmotionfilm.

Drei junge Migranten erzählen, weshalb sie nach Wien gezogen sind und welche Erfahrungen sie dort gemacht haben. 

Der Film zeigt ihren ersten Tag in Österreich.


2014

handgezeichneter Stopmotion

 

In "From Monday to Friday" geht es um den Alltag eines Mannes, dessen Tage sich von Montag bis Freitag monoton aneinander reihen. Er sucht nach Individualität und Freiheit in einer konsum- und leistungsorientierten Gesellschaft.

2014

handgezeichneter Stopmotion 

 

"Small" ist ein Film über einen Mann, der in eine Welt geworfen wird, der er erst hilflos ausgeliefert ist, bis er erkennt, dass er selbst ein entscheidender Teil von ihr geworden ist.